Wassersport für Flüchtling (Integrations Projekt 1)

Wir haben ein ganz neues Projekt der Integration durchgeführt. Warum soll es immer Fußball oder Handball sein?

Wir hatten erstmalig eine Gruppe von Flüchtlingen aus Syrien, Iran, Eritrea und Afghanistan zu betreuen und in verschiedenen Wassersportarten zu unterrichten. Unser Ziel ist es, daraus eine bundesweite Bewegung zu machen, an der sich Wassersportschulen, Segelvereine, Verbände, Marinas, Bootsausstellungen und viele andere beteiligen können.

Es hatten sich 10 junge Männer und 1 junge Frau bei uns eingefunden, die ihre Möglichkeiten im Bereich des Wassersports ausprobieren wollten. Problematisch war es nur bei Ma Si. Sie hatte durch die Flucht ein Traumata und wollte sich erst gar nicht den jungen Männern anschließen, die mit Begeisterung sofort auf das Wasser wollten. Obwohl Ma Si noch nicht einmal schwimmen kann, konnten wir sie dazu bewegen, sich der Gruppe anzuschließen und auch sie probierte am ersten Tag das Kajak und SUP fahren aus.

Am nächsten Tag haben wir sie in Gruppen aufgeteilt, damit in kleinen Gruppen das Segeln und Surfen erlernt werden konnte. Es war egal, welche Wassersportart ausprobiert wurde, sie hatten alle ganz viel Spaß.

Obwohl sie aus unterschiedlichen Ländern kamen, wurde die Verständigung untereinander immer besser. Auch darin waren sie sehr lerneifrig und wollten, das wir uns in Deutsch mit ihnen unterhielten.

Die letzten Tage vertiefte jeder das, was ihm am meisten Spaß bereitete. Sogar Ma Si hatte sich komplett überwunden und ist mit unseren Lehrern zusammen auf ein Katamaran gestiegen und weit raus gefahren. Wir können über alle Teilnehmer nur Lob aussprechen, da sie in der kurzen Zeit sehr viel gelernt hatten und selbstständig SUP und Kajak gefahren, gesurft und gesegelt haben. Dabei hatten sie so viel Spaß und es waren Alle sehr traurig sich verabschieden zu müssen, aber sie und wir hoffen, dass wir uns bald wiedersehen.

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Zum Ende dieses Projektes und nachdem ihr nun einen Einblick über unsere 4 wundervollen Tage mit unseren Gästen hattet, möchte ich mich hiermit nun noch sehr herzlich bei der Gemeinde Großenbrode und bei den vielen fleißigen Helfern bedanken!

Von Herzen vielen lieben Dank an Birgit Osburg, die uns die vollen 4 Tage unterstützt hat und uns am Dienstag, den 22.09.2015 so richtig schön bekocht hat!!!

Von Herzen vielen lieben Dank an das Griechische Restaurant Athen, die uns am Mittwoch, den 23.09.2015 ein umfangreiches Mahl beschert haben!!!

Von Herzen vielen lieben Dank an Heiner Schröder vom “Tuckers” für eine sehr leckere Gulasch Suppe und herzlichen Dank an den Ostseegrill für die wundervollen Salate und das Fladenbrot dazu, was uns am Donnerstag, den 24.09.2015 zu Gute kam.

Von Herzen vielen lieben Dank heute am Freitag an die Strandperle, die uns heute mit tonnenweise leckere Pizza überhäuft haben.

Desweiteren wurden wir hier vor Ort noch mit super leckerem Kuchen verwöhnt. Heute gab es vom Café Meerkiecker hier in Großenbrode und über die vollen 4 Tage gab es von der Großenbrodener Bäckerei Puck Brötchen für unsere Gäste.

Von Herzen vielen Dank auch an Friseur Winterberg für einen riesigen Obstkorb und finanzielle Unterstützung.

Und natürlich nochmals herzlichen Dank an Markus vom Chillaz Café dafür, dass wir seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen haben!

Und jetzt möchte ich noch gerne Danke sagen bei Fenstertechnik Wollin, Ginsberg und Beier, Wohnmobilhafen Reise, Stefan Beutenmüller und einem Spender, der nicht genannt werden möchte, die unseren Verein mit finanzieller Hilfe unterstützt haben.

Ohne Euch alle wäre dieses nicht möglich gewesen!!!

Und dann war es soweit. Als krönenden Abschluss gab es als “DANKE SCHÖN” und als Symbol für Zusammenhalt, Optimismus und Akzeptanz von Andrea Reise und Ihre Schwester Martina weiße Herzballons, die wir zusammen gen Himmel aufsteigen ließen.

Danke, dass ihr alle da wart. Es war sehr sehr schön mit EUCH!!!

Vielen vielen Dank von unserem gesamten Team.