Ein Jahr, das Zukunft sichert

Noch eine Saison für inklusiven Wassersport in Großenbrode!

Unserem Standort in Großenbrode wurde zum Jahresende gekündigt. Seit 2015 haben wir dort so oft erlebt, wie Menschen auf dem Wasser merken: „Ich kann das ja doch, ich gehöre dazu.“ Wir baten die Gemeinde um eine letzte Saison, um unser Aktion Mensch Projekt "Foilen für alle" abzuschließen. All unsere Bitten und Gesprächsangebote wurden abgelehnt.

Jetzt seid Ihr gefragt – Petition unterschreiben!

Großenbroderinnen und Großenbroder, Urlaubsgäste, Vereine, Teilnehmende, Eltern, Ehrenamtliche und alle, denen Inklusion wichtig ist:
Unterschreibt unsere Petition und teilt sie auf euren Social-Media-Kanälen, im Verein, in der Familie und im Freundeskreis. Schreibt einen Kommentar, warum inklusiver Wassersport in Großenbrode wichtig ist. Jede Stimme zählt, besonders aus Großenbrode und Ostholstein!

>> PETITION

Aktuelles

Barrierefreies Surfen, Segeln und Wingfoilen nicht mehr: Pachtvertrag von Gemeinde gekündigt.

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Sozialministerin Touré zu Gast bei Sail United e.V. in Großenbrode.

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Gute Chancen:  Wingfoil-WM für Menschen mit Behinderungen ist offen für alle!

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Lesenswerter Bericht über Tobias Michelsen und den gemeinnützigen Verein.

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Mut, Muskelkraft und Meer: Ein Paralympics-Champion entdeckt das Wingsurfen für sich.

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Erster Wingfoil-Schnupperkurs bei Sail United in Großenbrode. NDR-Beitrag.

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Revolution auf dem Wasser: Wingsurfen für alle – ein Quantensprung in der Inklusion

Barrierefreier Wassersport auf dem Vormarsch – Sail United e.V. macht Wingsurfen erstmals auch für Menschen mit Behinderung erlebbar.

Wellen, Wind und ein Gefühl von grenzenloser Freiheit: Was bislang Adrenalinjunkies und ambitionierten Wassersportlern vorbehalten schien, wird nun auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen Wirklichkeit. Mit einem deutschlandweit einzigartigen Projekt setzt der Verein Sail United e.V. neue Maßstäbe im inklusiven Wassersport: Wingfoilen im Sitzen – eine Sportart am Puls der Zeit, neu gedacht für alle, die trotz Handicap nicht auf Abenteuer verzichten wollen.

Die Idee ist so einfach wie revolutionär: Das junge Trendsportformat Wingsurfen und -foilen wird in eine barrierearme Disziplin überführt – und zwar von Anfang an gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen. Von der Entwicklung spezieller Lerninhalte über die Auswahl geeigneter Ausrüstung bis hin zur Produktion von Videotutorials wirken Menschen mit Einschränkungen aktiv mit. Das Ergebnis: Ein völlig neuer Zugang zum Wassersport – niedrigschwellig, individuell und selbstbestimmt.

„Das Wingfoilen im Sitzen ist eine echte Premiere in Deutschland“, erklärt Initiator Tobias Michelsen vom Projektteam von Sail United. „Wir betreten Neuland – aber genau das macht es so spannend. Wir kombinieren Pioniergeist mit echter Teilhabe.“ Bereits der Trend des sitzenden SUP-Paddelns habe gezeigt, dass viele Menschen auch im höheren Alter oder mit Einschränkungen Spaß und Sicherheit auf dem Wasser suchen – und finden. Jetzt wagt der Verein mit Wingfoilen den nächsten großen Schritt.

Die Nachfrage spricht für sich: Wassersportschulen weltweit verzeichnen bereits seit Jahren hohe Teilnehmerzahlen bei klassischen und neuen Disziplinen wie Kiten, Windsurfen oder Wingsurfen. Auch Menschen mit Behinderungen suchen zunehmend nach modernen, bewegungsintensiven Sportarten. Bisherige Angebote decken dieses Bedürfnis kaum ab – ein Zustand, den Sail United ändern will.

Das neue Wingfoil-Projekt verbindet medienpädagogische und sportliche Inklusionsarbeit in einem Gesamtkonzept. Es richtet sich direkt an Menschen mit Handicap jeden Alters, aber auch an Angehörige, Betreuer:innen und soziale Einrichtungen, darunter Schulen, Universitäten oder Träger der Behindertenhilfe. Das Ziel: Teilgabe durch Teilhabe.

Das Besondere: Der Einstieg ist bewusst einfach gehalten. Niemand muss aufs Board springen und sofort durchstarten. Stattdessen lernen die Teilnehmenden in ihrem eigenen Tempo – Schritt für Schritt vom ersten Kontakt mit Wind und Wasser bis zum „Abheben“ mit dem Foil. Jede Etappe wird zum Erfolgserlebnis, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schafft – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen.

Mit diesem Ansatz will Sail United nicht nur Menschen aufs Wasser bringen, sondern auch andere Vereine und Wassersportschulen inspirieren. Die Ausbildung von Trainern, die Veröffentlichung von Lernvideos und gezielte Öffentlichkeitsarbeit sollen die inklusive Vision weitertragen – und eine Community schaffen, in der Sport keine Grenzen kennt.

Wer bislang dachte, Wingsurfen sei nur etwas für die ganz Wagemutigen, darf sich eines Besseren belehren lassen. Dieses Projekt beweist: Freiheit auf dem Wasser ist für alle da. „Wingsurfen für alle“ wird von der Aktion Mensch gefördert.

Guillaume Colin hat das Wingfoilen im Sitzen ausprobiert und entwickelt. Jetzt beherrscht er es in Perfektion.

Sail United e. V.

Wir leben Inklusion! Alle Menschen können Wassersport betreiben und so verschieden sein, wie sie sind.

Was wir machen

Erfolgserlebnisse und Selbstvertrauen für alle, durch neue und unkonventionelle Ansätze im Wassersport.

Inklusionsmotor Sport

Verschiedene Menschen finden sich zu einzigartigen Teams zusammen, die gemeinsam persönliche Erfolge erleben.